Trainingsanpassungen auf die Fasertypenverteilung

Durch Training kann keine oder nur in sehr geringem und praktisch unbedeutenden Ausmaß Einfluss auf die Fasertypenverteilung genommen werden. Die Ausnahme stellt eine gezielte Elektrostimulation unter Laborbedungen dar. Ob das als Training bezeichnet werden kann, bleibt fragwürdig. Eine Sporthose und generell Sportbekleidung sind dafür sicherlich nicht von Nöten. Allerdings kann durch gezielte Beanspruchung die Faser metabolisch differenziert werden. Vor allem die Fast-Twitch Fasern, bei denen noch einmal in zwei unterschiedliche Fasern unterschieden werden kann, können funktionell  in Richtung Slow-Twitch Fasern verschoben werden. Wird das Training wieder abgebrochen, bilden sich die Fasern relativ schnell wieder zurück. Grundsätzlich kann für das Training festgehalten werden, dass bei einem niedrigen Ausprägungsgrad der einzelnen konditionellen Fähigkeiten sich die Anpassungsreaktionen der zwei Fasertypen nicht stören, also nebeneinander her trainiert werden können.

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